Jede*r meditiert

Jeder meditiert

Liebe*r Gedankenteilnehmer*in,

hast Du etwas mit Meditieren am Hut? Ich würde wagen zu behaupten, dass die meisten Menschen meditieren, ob sie es so nennen oder nicht. Ich meine diese Momente, in  denen der Gedankenstrom sich beruhigt und der Geist sich fokussiert, auf das eine. Wo alles andere verschwindet. Vielleicht ist das nicht genau die Art von Meditation, wie sie im Buche steht. Andererseits: Welches Buch wäre denn das riichtige? Welche Definition die reine Wahrheit?
Sicher, wenn ich meditiere, dann besteht mein Ziel letztlich darin, in die völlige gedankliche Ruhe zu kommen, in meinen inneren Raum der Stille zu gelangen, für einen Augenblick. Das Mittel. um dorthin zu gelangen kann verschiedenste Formen annehmen. Ich kann mich auf den Atem konzentrieren, ein Mantra rezitieren, in eine Kerzenflamme schauen…Vielleicht, nur vielleicht, nehme ich dazwischen diese kleinen Augenblicke wahr, in denen ich gerade „Nichts“ denke und mir dessen gewahr bin.
Meditation kann überall geschehen, nicht nur auf dem Mediitationskissen. Beim Spielen mit der Modelleisenbahn, beim Muschelsuchen am Strand oder beim Graben in der Gartenerde – meditative Stille stellt sich dort ein, wo wir uns versenken in etwas, dass wir in genau diesem Augenblick lieben. 
Wenn ich mir  dessen gewahr bin, was ich gerade tue, wenn ich bewusst spüre, dass es gerade nichts anderes gibt als das, was ich gerade tue, wenn ich diese Stille bemerke, ohne sie festzuhalten und ohne zu bewerten, wenn sie wieder geht, dann bin ich im Jetzt, im Augenblick. 

Was machst Du gerade? Genau jetzt? Bist Du da?

Nicht nächstes Jahr oder nächsten Monat! Diese Woche! Ab jetzt!

Alles Liebe für Deine Woche wünscht
Michael

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